Liebe Patientin,

 

der medizinische Fortschritt ermöglicht es uns heute, Krankheiten früher zu entdecken und damit effektiver und schonender zu behandeln.

 

Zur Früherkennung von Krebsleiden sind von der gesetzlichen Krankenkasse folgende Untersuchungen vorgesehen:

     - ab 20 Jahren der jährliche Pap-Abstrich und die Tastuntersuchung des Unterleibs

     - ab 35 Jahren: alle 3 Jahre Pap-Test mit HPV-Test gekoppelt und Inspektion + Tasten

       der Scheide und der Brust

     - ab 50 Jahren die Tastuntersuchung des Enddarms,

        zwischen 50 und 55 Jahren jährlich,

        ab 56 alle 2 Jahre ein Test auf verstecktes Blut im Stuhl,

        ab 55 Jahren eine Darmspiegelung alle 10 Jahre

     - zwischen 50 und 69 Jahren eine Mammographie alle 2 Jahre.

 

Methoden zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs:

Der Pap-Test

Beim Pap-Test werden vom Muttermund und aus dem Gebärmutterhals entnommene Zellen mikroskopisch auf Veränderungen untersucht. Dabei wird festgestellt, ob die Zellen gesund aussehen oder nicht. Danach kann entschieden werden, ob weitere Untersuchungen oder Behandlungen notwendig sind. Diese Methode wird seit Jahrzehnten sehr erfolgreich in Deutschland praktiziert und hat dazu geführt, dass in keinem Land der Welt die Häufigkeit von Gebärmutterhalskrebs so stark gesunken ist wie bei uns. Durch den Pap-Test werden noch einmal fast doppelt so viele andere Formen von Unterleibskrebs entdeckt.

Der HPV-Test

Auch bei diesem Test wird eine Probe mittels eines Abstrichs entnommen. Diese wird in einem Labor auf bestimmte HP-Viren (HPV = Humane Papillomviren) untersucht, von denen man weiß, dass sie Gebärmutterhalskrebs auslösen können.Der HPV-Test klärt das Vorhandensein dieser Viren. Diese sind bei jeder zweiten Frau unter 35 Jahren nachweisbar und in 90 Prozent der Fälle völlig harmlos. Ab 35 Jahren kann das Vorhandensein dieser Viren eine andere Bedeutung haben. Deshalb wird bei der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs ab 35 Jahren der HPV-Test durchgeführt. Sofern diese Viren nachgewiesen werden, sind weitere Untersuchungen notwendig. Wichtig ist, dass nur bei einem Bruchteil der Untersuchten tatsächlich eine Krebsvorstufe oder Krebserkrankung vorliegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Vorsorge ist zwar gut, aber sicherlich nicht gut genug. Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen sind daher empfehlenswert.

 

Lesen sie unter Bessere Krebsvorsorge, wie sie Ihre Vorsorge optimieren können.

 

Krebsfrüherkennung jährlich!

 

Dr. Susanne Haller

 

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